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Geistige Fitness

eine Studie von Dr. Thomas Budzynski

Geistige Fitness durch audiovisuelle Stimulation

eine Studie von Dr. Thomas Budzynski
in Zusammenarbeit mit der University of Washington
zusammenfassende Übersetzung ins Deutsche: Claudius A. Nagel, © 2001



Einleitung:
Wie frühere Forschungsergebnisse (u.a. Fox u. Raichle 1985) zeigen, regt die audiovisuelle Stimulation im oberen Alpha- und niedrigen Beta-Bereich die Durchblutung des Gehirns dahingehend an, daß eine Verbesserung von ca. 20 - 30% gegenüber dem Normalniveau erzielt wird. Die vorliegende Studie untersucht nun, inwiefern die regelmäßige Anwendung der audiovisuellen Stimulation im oben angegebenen Frequenzbereich dazu beitragen könnte, einer altersbedingten Verringerung der Gehirndurchblutung sowie damit verbundener kognitiver Defizite entgegenzuwirken oder diese sogar - zumindest teilweise - rückgängig zu machen.

Gang der Untersuchung:
Die Probanden wurden einer audiovisuellen Stimulation auf der konstanten Frequenz von 14 Hz (obere Grenze des Alpha-Bereichs) durch eine optisch-akustische MindMachine unterzogen. Die Stimulationsfrequenz von 14 Hz wurde deshalb gewählt, da bereits frühere Forschungsergebnisse eine hohe Korrelation zwischen verbesserten, kognitiven Leistungen und einer vorherrschenden Gehirnwellenaktivität bei 14 Hz aufzeigen.
Die Probanden saßen während der 15-minütigen Stimulationssitzung sowie der 20-minütigen Poststimulationsphase bei geschlossenen Augen in einem aufrechten Stuhl.
Vor Beginn der Stimulationssitzung wurde jeweils ein Ruhe-EEG bei geschlossenen Augen aufgezeichnet. Die Veränderungen des EEGs wurden während der Sitzungen und der Poststimulationsphase mitverfolgt und dokumentiert. Die Probanden wurden unmittelbar nach den Stimulationssitzungen sowie nochmals nach einigen Stunden hinsichtlich ihres geistigen Zustandes befragt.

Ergebnisse:
Die EEG-Messungen zeigen, daß die vorherrschende Alphafrequenz bei den Probanden ca. 15-20 Minuten nach Beginn der Poststimulationsphase deutlich in Richtung 14 Hz angestiegen war. Ebenso verhält es sich mit dem Verhältnis hoher und niedriger Alphawellen, welches sich nach ca. 15-20 Minuten Poststimulationsphase deutlich zugunsten der hohen Alphawellen verändert hatte.
Beide Parameter (vorherrschende Alphafrequenz sowie Verhältnis hoher zu niedriger Alphawellen) nehmen gemäß früherer Forschungsergebnisse bei älteren Menschen in ihrem Wert ab - vor allem bei solchen, die altersbedingte, kognitive Defizite aufweisen.
Die gemessenen EEG-Ergebnisse - insbesondere die zeitlich verzögerte Resonanz der Gehirnwellentätigkeit auf die audiovisuelle Stimulation - werden durch die verbalen Aussagen der Probanden bestätigt. Demgemäß berichteten die Probanden unmittelbar nach der Stimulationsphase von einem Zustand leichter Benommenheit, welchem eine 3 - 4-stündige Phase gesteigerter geistiger Klarheit folgte.

Schlußfolgerungen:

  1. Die audiovisuelle Stimulation auf 14 Hz bewirkt hinsichtlich der Gehirnwellentätigkeit (EEG) eine Erhöhung der vorherrschenden Alphafrequenz.

  2. Die audiovisuelle Stimulation auf 14 Hz bewirkt hinsichtlich der Gehirnwellentätigkeit (EEG) eine Veränderung des Verhältnisses zwischen hohen und niedrigen Alphafrequenzen zugunsten hoher Alphawellen.

  3. Beide Effekte scheinen nach ca. 15 - 20 Minuten der Poststimulationsphase einzutreten.

  4. Unmittelbar nach der Stimulationssitzung berichteten die Probanden von einer leichten Benommenheit.

  5. Auf diese kurze Phase der Benommenheit (Dauer: ca. 10 - 15 Minuten) folgt eine wesentlich längere Periode gesteigerter geistiger Klarheit (ca. 3 - 4 Stunden)

  6. Da ältere Menschen hinsichtlich der vorherrschenden Alphafrequenz sowie des Verhältnisses zwischen hohen und niedrigen Alphafrequenzen eher geringere Werte aufweisen, könnten Sie dahingehend aus einer regelmäßigen audiovisuellen Stimulation auf 14 Hz einen positiven Nutzen ziehen. Insbesondere läßt die vorliegende Studie vermuten, daß die audiovisuelle Stimulation eine wirkungsvolle Therapiebegleitung bei der Behandlung von altersbedingten kognitiven Defiziten wie Demenz, Alzheimer, Gedächtnisstörungen u.a. darstellen könnte. Jedoch auch für jüngere Menschen lässt sie ein wirkungsvolles Hilfsmittel im Sinne von Konzentrationsförderung, Lernunterstützung sowie geistiger Spitzenleistungen vermuten.


28.05.2001 17:20 Alter: 19 Jahre

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